Seit dem Börsencrash im Jahr 2000 am Neuen Markt sind die meisten Anleger darauf bedacht, dass sie sich eine Geldanlage aussuchen, die nicht nur hohe Renditechancen bringt, sondern auch äußerst sicher ist. Doch nur wenige Geldanlagen erfüllen beides: Eine hohe Rendite und auch jede Menge Sicherheit. Eine Geldanlage, die darauf setzt ist die Anlageform Tagesgeld und Festgeld. Gesichert sind diese Anlagenformen, wie auch das Girokonto und das Sparbuch durch den Einlagensicherungsfonds. Diese Sicherungsmaßnahme verspricht eine Sicherheitsleistung für den Fall der Bankenpleite in Höhe von 100.000 Euro pro Kunde bzw. Anlage bei einer Bank. Bis zum 31. Dezember 2010 betrug in Deutschland diese Summe nur 50.000 Euro. Dies war zwar auch schon recht viel, doch letztlich bieten die 100.000 Euro, die seit dem 1. Januar 2011 gelten deutlich mehr Möglichkeiten bei der Geldanlage in Festgeld und Tagesgeld, sowie auf dem Sparbuch. Denn immerhin haben die Anleger nun die Gewissheit, dass ihr Sparguthaben bis zu diesem Betrag absolut sicher ist. Ein weiterer Anlegerschutz ist, dass die Banken den Anlegern das Geld binnen von 30 Tagen auszahlen müssen. Zuvor bestand was den zeitlichen Rahmen anging keine Angabe.
Hohe Zinsen wegen EurokriseDie Anleger dürfen dabei zurzeit auf hohe Zinsen bei Tagesgeld und Festgeld hoffen. Denn in Zeiten der Eurokrise und der Vorgabe der Europäischen Bankenaufsicht müssen sich sehr viele Banken frisches Kapital suchen. Da kommen die privaten Geldanleger ins Spiel. Sie haben das nötige Kapital, um die Banken zu retten bzw. ihnen dabei zu helfen das nötige Kapital zu erhalten. Sie benötigen eine Deckung von 9 Prozent ihres Kernkapitals. Einige liegen jedoch deutlich unterhalb dieser Grenze. Die deutschen Banken nicht so sehr, wie andere europäischen Banken.
Informationen in Sachen Zinsen findet man auf dem Portal http://www.geldanlage-vergleich.net/rechner/zinsrechner.html.