Plastische Chirurgie ist mehr als nur ein ästhetischer Eingriff

Die plastische Chirurgie hat einen festen Platz in der Medizin. Fälschlicherweise wird die plastische Chirurgie häufig mit Schönheitsoperationen gleichgesetzt. Doch dies ist nur ein kleiner Bruchteil, der in der Fachsprache auch ästhetische Chirurgie genannt wird. Die Plastische Chirurgie besteht nämlich aus drei verschiedenen Teilen:

• Rekonstruktive Chirurgie

• Ästhetische Chirurgie

• Verbrennungschirurgie



Vor allem rekonstruktive Eingriffe und die Verbrennungschirurgie ermöglichen vielen Patienten, ihr altes Aussehen soweit wie möglich wiederzuerlangen. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist sicherlich der Brustaufbau bei Frauen, die eine Brust oder gar beide durch eine Krebsoperationen verlorenen haben. Auch Fehlbildungen, wie die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (umgangssprachlich Hasenscharte genannt), können so korrigiert werden. Mittlerweile ist es im Bereich der rekonstruktiven Chirurgie sogar möglich, komplette Gesichter wieder herzustellen oder sogar Gesichter von toten Menschen auf eine andere Personen zu transplantieren. Allerdings sind diese Eingriffe sehr aufwendig und mit sehr vielen Risiken (z.B. Abstoßungsreaktionen) verbunden. Menschen, die durch eine Verbrennung schwere Deformationen erlitten haben, kann durch die Verbrennungschirurgie geholfen werden. Hierbei stehen vor allem Hauttransplantationen und die Rekonstruktion verschiedener Körperteile (z.B. Gesicht, PO) im Mittelpunkt.

Der ästhetische Bereich der Plastischen Chirurgie ist aber nach wie vor der bekannteste. Generell handelt sich hierbei um Eingriffe, die medizinisch nicht notwendig sind. Allerdings wird bei dieser Definition häufig nicht die seelische Belastung der Patienten berücksichtigt. So können zu kleine Brüste oder aber zu schiefe Nase sich entscheidend auf das Körperbewusstsein der Betroffenen auswirken. Ein Eingriff in diesem Bereich kann daher helfen, ein komplett neues Lebensgefühl zu entwickeln. Dies gilt auch bei Operationen, bei denen z.B. eine Fettschürze entfernt oder aber Ohren angelegt werden. Hier muss man nochmal sagen, dass jeder Eingriff eine Operation ist und jede Operation ist immer mit einem Risiko verbunden.

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